Donnerstag, 8. Februar 2018
Metoo & Islamisierung
Unter Metoo sei hier die ganze Sexismushysterie subsumiert, das Ding gegen sexistische Werbung und erotische Gedichte (hier sind keine dummen Leser, denen man sagen müsste: selbstverständlich nicht sexuelle Gewalt), und eine Erklärung wird angeboten, warum diese Hysterikerinnen nichts dabei finden, wenn eine religiöse Offenbarung gestattet, den Acker zu pflügen, wenn es dem Pflug danach ist, und die Unterordnung der Frau festschreibt.
Man könnte meinen, das läge daran, dass man sich nur mit den Schwachen und den Schwächlingen befasse und sich lieber nicht mit den richtigen Männern anlege.
Dies wäre die emotional angenehmere Erklärung. Arbeitshypothese muss die nicht so angenehme sein, bis sie widerlegt wäre, und die geht: Bislang stand die Kopftucherei der schon länger hier freien Gesellschaft entgegen, die niederen Schwestern waren der Gegenpol zur Frauenbewegung -- nun aber, bald, in der Kultur, die sich von der sexuellen Befreiung der Frau abwendet und den Frauen nur noch über die Mitgleidschaft zur Frauenheit Pfründe verteilt, in der neoprüden Kultur, da ist das Kopftuchmädchen nicht mehr Widerspruch, sondern Ausdruck, Spitzenprodukt der moralischen Gesellschaft.
Dass diese moralische Gesellschaft sexuelle Gewalt geradezu befördert, von der sie dann aber offiziell nichts wissen will, ja das ist natürlich jetzt Pech für Dieter Wedel.

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