Dienstag, 15. Mai 2018
Der Otto-Effekt
Wie laut focus.de Otto Waalkes sich entnehmen lässt, hat ihm vor 25 Jahren die Scheidung so stark zugesetzt, dass er sich einen Porsche kaufen musste. Er stürzte in eine Höllenkrise, weil er dachte, er ist doch beliebt, da müssen alle gutfinden, was er macht, und sich nicht trennen.
Ein Zirkuspferd-Zustand, man braucht die Resonanz vom Publikum.
Nun ist das bei einem Entertainer ganz passend; aus so einer Haltung heraus gelingt meistens das, wofür wir ihnen Geld geben.
Und wer nicht unterhalten kann, wird Politiker, und da passt es nicht, ist aber trotzdem so. Auch die brauchen den Zuspruch und finden ihn in ihrer Blase, dabei wäre Widerspruch viel nützlicher, sowohl für das Mandat als auch, um an ihm zu wachsen. Aber so läuft es nicht. Unsere Presse gibt emotionale Bestätigung für ihre eigenen grünlinksdummen Spinnereien und setzt damit die falschen Anreize.

Immerhin bewirkt sie, dass die anderen besser werden können.

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