Montag, 20. März 2023
Wörterzyklus
Am Wort ''woke'' sieht man einmal mehr, dass Wörter nicht ohne ihren Funktionszusammenhang etwas bedeuten oder emotional besetzt sind. ''Woke'' ist zum Schimpfwort geworden, dabei nannten sich die Leute selbst so, die sich für aufgeklärt-fortschrittlich-bessermenschlich hielten. Sie sind es nicht, und nun setzen sie alles daran, dass sie nie so bezeichnet werden wollten und dass man ihnen alles unterstellt, was sie anrichten. So war es mit 'politischer Korrektheit', für die man ein Ersatzwort brauchte.
Es ist immer eine Form von ideologischer Selbstüberhöhung ohne Grund, egal wie man es und sich nennt. Immer ist es die Teilung in die Wohlmeinenden und die Bösen, letztere dürfen und müssen von ersteren bekämpft werden, damit das Wohlgemeinte eintreten kann.
Es klappt auch jedes Mal, nicht das Eintreten des Wohlgemeinten, sondern dass es erst einmal geglaubt wird und Wohlmeinenwollende anzieht, und das wird es wieder.

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Sind Woke jetzt nicht mehr woke?
""Woke“ ist eine Person, wenn sie „wach“ ist. Wach, wenn es um gesellschaftliche Strömungen, um Trends, aber auch um Ungerechtigkeit oder Benachteiligung geht". Goethe.de

Orwell-Schafe sind woke. Sie kämpfen dagegen, dass Transfrauen im Alltag benachteiligt werden und Männer zu wenig Tampons erhalten.

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