Montag, 2. November 2020
Nutzenrechnung
Cicero.de reißt an:
"Die Berichterstattung über die grausamen Morde von Nizza hat ein grundsätzliches Problem linker Medien offen gelegt: Islamistischer Terror wird verharmlost, um Rechtspopulisten keine Steilvorlage zu geben. Damit bleibt das eigentliche Problem aber ungelöst.“
Es ist aber andersherum.
Nicht um Rechtspopulisten keine Steilvorlage zu geben, was immer das heißen soll. Das impliziert die Macht der Themensetzung, die Anmaßung der Debattensteuerung, was ja immer bestritten wird. Das schon. Aber die Verharmlosung ist der Zweck, die Ambition, den Schlimmen nicht zu nützen, vorgetäuschte Begründung.
Dem Klassenfeind war es auch egal, ob ihm in die Hände gespielt wurde. Wenn, dann hat die Beschränkung der Freiheit selbst den Demonstrationszweck erfüllt.
Entsprechend jetzt. Man will sich schützen, man will den Islam schützen. Dazu benutzt man propagandistisch einen aufgebauten Feind.
Die Frage, ob dieser Feind dann nicht rechthätte, wenn die Wahrheit im nütze, wird ja wieder mit Verweis auf die Muslime und das Öl im Feuer weggewischt.

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"um Rechtspopulisten keine Steilvorlage zu geben"
Birk Meinhardt, ehemaliger Redakteur des Süddeutschen Beobachters, wurde laut seinem Buch "Wie ich meine Zeitung verlor" von der Redaktion mitgeteilt, dass sein Artikel zwar nicht falsch sei, er könne aber den Falschen nützen. Entsprechend wurde der Artikel natürlich nicht gedruckt.

Es ist ein verlogenes und verkommenes Pack und sie saugen sich für ihre Lügen aus ihren verkommenen Hirnwindungen auch jede noch so faule Ausrede, damit sich ihr ideologisches Hirngespinst nicht als Mega-Lüge entlarvt. Ein riesengroßer Ballon voller Jauche schwebt über ihren linken Hirnen und sie fürchten (und vernichten) deshalb auch die winzigste kleine Nadelspitze....

Und doch ist eines ganz sicher: die Wahrheit siegt IMMER. Bleibt nur noch die Frage: 'wann'?

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"die Wahrheit siegt IMMER"
Da wäre ich nicht so sicher...

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Probleme linker Medien...
sehe ich nicht. MEDIEN sollen berichten, "SAGEN, WAS IST" steht beim linken Spiegel im Eingang ganz groß. Da steht eben nicht: Nicht sagen, was der linken Sache schaden könnte.

Was soll also der Hinweis auf "links"? Die Aufgabe ist, zu berichten. Alles andere ist PROPAGANDA. Nichts anderes. Dafür wurden wohl auch "Organe" wie taz und ähnliches gegründet. Und nicht etwa, um Fakten zu berichten.

Finger weg von parteiischen Medien, wo z.B. der mächtige Medienverband der SPD mitmischt oder auch der RND. So halte ich es.

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P.S.
Mit ein wenig zeitlichem Abstand möchte ich meinen Kommentar von 11:21 Uhr ergänzen. Wie komme ich dazu, linke Journalisten pauschal als ein "verlogenes und verkommenes Pack" zu verurteilen?

Zuvor hatte ich heute gelesen, dass der Berliner Tagesspiegel seinen Preis für Verständigung und Toleranz in diesem Jahr an die frühere US-Außenministerin Madeleine Albright und den Pianisten Igor Levit verleiht.

Was für eine himmelschreiende Farce!

Preiswürdig sind laut Tagesspiegel "Persönlichkeiten, die sich „auf herausragende Weise um die Förderung der Menschenwürde, der Völkerverständigung, der Integration von Minderheiten und des Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen und Kulturen verdient gemacht haben“.

Um die Förderung der Menschenwürde verdient gemacht hat sich Levit nach Ansicht der Juroren wohl mit seiner Bemerkung, AfD-Mitglieder seien „Menschen, die ihr Menschsein verwirkt haben". Wer sich so äußert, erklärt Menschen für vogelfrei. Es war schon skandalös, dass der linksextreme Buntepräsident von Merkels Gnaden eine Person mit dem Bundesverdienstkreuz auszeichnet, die so offensichtlich u.a. gegen Art.2 Abs. 2 GG (Recht auf Leben) verstösst. Dass ein solcher Hetzer nun auch noch den 'Preis für Toleranz' erhält, zeigt die völlige Verkommenheit dieser linken Fanatiker.

Wo Levit nur geistiger Wegbereiter für Mord und Totschlag ist, hat Albright bereits erfolgreich an der Tötung hunderttausender Menschen mitgewirkt. IM CBS-Interview "60 minutes" vom 12 Mai 1996 (siehe YT) bekennt sie offen, daß die Sanktionen gegen den Irak "eine halbe Million Kinder" getötet hätten, doch müsse man diesen "Preis" nun eben zahlen. So also schaut für unsere politischen Machthaber "die Förderung der Menschenwürde, der Völkerverständigung, der Integration von Minderheiten und des Zusammenlebens unterschiedlicher Religionen und Kulturen" aus.

Ich stelle mir vor, wie die Entscheidungsgremien des Tagesspiegel die diesjährigen Preisträger ausdiskutiert haben. Offenbar ging es darum, den/die geeignesten Gewaltverbrecher (de facto, (noch) nicht de jure) zu finden, welcher die Vorraussetzungen linksextremer Gesinnung erfüllt.

Das ist ihnen mit der Levit/Albright-Entscheidung bestens gelungen. Jeder, der sich nur ein wenig Menschlichkeit erhalten hat, muss bei solch erbärmlichen Existenzen allerdings speien.

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Gut
zusammengefasst. Daher meine obige Bemerkung, dass alles, was von links (aber auch von rechts) nicht wirklich Faktenberichterstattung ist, bei mir als Fake-News, gemeinhin als Propaganda entlarvt und überlesen wird.

So lese ich die NZZ auch als Print, dabei überlese ich nicht selten den politischen Teil, da die Zeitung die Globalisten unterstützt, aber gerne lese ich neben Meinungsbeiträgen im Feuilleton auch Meinungsbeiträge der Konservativen. Sonst selten im deutschen Blätterwald.

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