Sonntag, 30. Januar 2022
Korruptionsempfehlung
Das stand mal irgendwo, ein Diplomat oder so was habe in China die Vorzüge der Demokratie beschrieben, darauf habe man ihm entgegnet, ja, habe man in einigen Modellregionen ausprobiert, aber da hätte es dann nur Korruption gegeben.
Nehmen wir das mal so hin. Dann hat es eben keine demokratische Kontrolle gegeben, keine Institutionen, die den Machtmissbrauch kontrollieren, oder die Korruption, die schon die ganze Zeit da war, hat nur geblüht und wurde etwas besser bekannt.
Die Korruption ist kein Merkmal und keine Folge der Demokratie, auch wenn wir nicht gerade in der Position sind, dies zeigen zu können.
Korruption entsteht in der Lücke der demokratischen Kontrolle, und die wird umso größer, je mehr Personen bei Hofe beschäftigt oder untergekommen sind und je mehr eine Moralisierung zum Ersatz politischer Inhalte wird. Kampf gegen den parteipolitischen Gegner, wenn dem alles untergeordnet wird, ist die Einladung zur Korruption Regierungsprogramm.

... comment

 
+1
Wenn staatlich wie beschrieben aggregiert wird, ist das Ende der (liberalen) Demokratie nahe.

Wenn sozusagen Hinz und Kunz, im ochlokratischen Sinne mit Steuergeld verköstigt wird, der Wahlbürger immer mehr als (auch zu schulender) Underling betrachtet wird, der Staatsapparat, auch über staatlich finanzierte sogenannte NGOs (die das machen dürfen, was der Staat in (liberaler) Demokratie - verfassungsgemäß so auch in Text implementiert - nicht machen darf) sozusagen aus den Fugen gerät und wenn es eigentlich egal ist welche politische Partei gewählt wird, weil alle diese Parteien in wichtigen Fragen des Seins Dasselbe wollen, naht das Ende der (liberalen) Demokratie.

Verdientermaßen, Dr. W hat sich immer überlegt, wie (liberale) Demokratien scheitern könnten, denn eigentlich können sie nicht scheitern, weil sie den entscheidenden Vorteil haben über das sog, "Sapere aude!" sozusagen - und nur sie die sog. Schwarmintelligenz gelöst zu haben.

Die auch moderne, skeptizistische Naturwissenschaft hervorgebracht haben, auch Anwendungen, die von der Richtigkeit des hier gemeinten, naturwissenschaftlichen wie auch politischen Gesellschaftssystem zeugen.

--
Wie kann also sozusagen das Schwein einreiten und alles kaputt machen?
A: Das sog. Böckenförde-Diktum erklärt.
Wenn nicht mehr hinreichend (viele) Demokraten da sind, wird das wie hier gemeinte Herrschaftssystem aufgegeben.

MFG
WB

... link  

 
""Sapere aude!"
Aber genau daran mangelt es mehr und mehr. Ein gewisser Anteil von Wählern, die sich in der selbstverschuldeten Unmündigkeit "wohlfühlen", hat es immer gegeben und wird es immer geben.

Was wir aber seit der Wieder(?)Vereinigung erleben, ist seit Kaiser Wilhelm Zwo kaum zu unterbieten: Nur als Beispiel: Mehr als 50 % der Bürger wollen sich regelmäßig freiwillig impfen lassen. Man kann wohl vermuten, dass es sich hier um Leute handelt, die im wahrsten Sinne des Wortes "ahnungslos" sind und nicht wissen (können oder wollen) und daher nicht für möglich halten, welche Inhaltsstoffe sich in den Ampullen befinden, man siehe nur die extrem hohe Anzahl an teils tödlichen Nebenwirkungen. Das alles wird von deutscher TV und Presse ignoriert. Der deutsche Michel könnte sich per Internet anderswo informieren. Zum Beispiel bei Dr. Melone. Er/sie tut es aber nicht. Wo soll das denn sonst hinführen, als in eine Autokratie/Diktatur?

Link zu Dr. Malone: https://blog.bastian-barucker.de/dr-robert-malones-rede-vor-dem-kapitol-am-23-januaar-2022/

... link  

 
+1
Viele wissen ja gar nicht mehr, was mit "Sapere aude!" gemeint ist und wie die Aufklärung die Liberale Demokratie, bundesdeutsch auch FDGO genannt, bei ihrer Bildung unterstützt hat, wie auch die moderne (Natur-)Wissenschaft mit ihren kleinen Anwendungen, insofern scheint in der Tat ein gewisser Kulturpessimismus nun (! - bundesdeutsch: genau seit Merkel) angeraten.
Viel wird davon abhängen, ob aus dem Notstandsrecht noch herausgekommen wird, gegen den Widerstand vieler Politiker und Interessenvertreter der Güteklasse Schwab und Soros.
(Ganz am Rande notiert: Ich hätte mich ganz vermutlich gegen "Corona" impfen und nachimpfen lassen, wenn nicht so schrecklich kommuniziert worden wäre, teils auch erkennbar mit antidemokratischen Zielen, nun bin ich trotzig, auch wenn sich die Impfung für mich im Rahmen einer Risiko-Nutzenrechnung wohl (vglw. knapp) altersbedingt lohnen würde.
Ich muss ja nicht wissen, wie toxisch genau die Impfung ist, wenn sie offensichtlich einen gewissen Nutzen aufweist.
Vermutlich ist ab 80 Altersjahren die hier gemeinte Impfung immer angeraten. >:-> )

Mit freundlichen Grüßen
Dr. W

... link  


... comment
 
Demokratie im klassischen Sinne...
... muss von der Bevölkerung gewollt werden. Die europäischen Kulturen sind da ja recht unterschiedlich. Die Engländer haben bereits im 13. Jahrhundert ihr "House of Commons" eingerichtet. Blutige Revolten sind ihnen fremd. Anders in Frankreich, wo die "Barrikaden" (Fässer) auf die Straße gerollt werden, auch wenn es nur um deutsche Äpfel geht. Gegen Despotismus kann das hilfreich sein, muss aber nicht. Italiener ignorieren die Macht und machen zuerst das Verbotene. Sie schauen nach dem Nutzen und sind nicht ideologisch. Die Skandinavier verhalten sich weise und sozial(cool).
In weltverbessernde Obrigkeitsmichel verlangt nach Tyrannei und Diktatur und ist auch zu extremen Opfern bereit, um dieses zu erreichen.

... link  


... comment